Bluis Welt

Blui und die Welt um Blui herum

Kategorie: Nur mal so

Manchmal scheinen Provider …

…auch mal andere als immer nur Verbindungs-Probleme zu haben.

Zumindest habe ich heute, nachdem ich eine Spammail aus meinem Postfach verschoben habe diese Bild gehabt:

[inspic=61,,,0]

Interessant, oder? Wer hat denn jetzt wem was geschrieben?  😀

Morbides Musical

Gestern war es mal wieder soweit. Nach langer Zeit mal wieder ein Besuch im Kino.

Dabei ist mir aufgefallen das es tatsächlich noch Kinos gibt in denen der Eintritt nur 5,50 Euro pro Person kosten. Und das hier in Düsseldorf. Nur beim nahrhaften Beiwerk nehmen sich die Kinos wohl alle nichts.

Zurück zum Film. Es handeste sich dabei um Sweeney Todd, in den Hauptrollen Johnny Depp und Helena Bonham Carter.

Für alle Freude des skurrilen Horrorfilmes eine wahre Wonne. Viel Blut, witzige Einlagen und ein ganz komisches Ende. Dazu fast der ganze Film nur in düsteren Farben, viel grau und wenig bunt. 

Leider scheint der Film in Deutschland nicht so ganz den gewünschten Erfolg zu haben, in dieser (der zweiten)Aufführungswoche läuft der Film nur noch um 19:30 Uhr und nächste Woche (abgesehen von der 23:00 Uhr Wochenend-Nachvorstellung für Partygänger und Schlafwandler) nur noch als Vorabend-Vorstellung. Wohl ein Zeichen dafür das dieser Film danach komplett aus dem Programm fliegt.

Wäre dieser Film nicht als Musical, sondern als (Trash-)Actionfilm in die Kinos gekommen hätten sicher mehr Besucher einen Blick auf ihn gewofen.

Es sollte noch erwähnt werden das die Gesangseinlagen alle im Original mit deutschen Untertiteln laufen. Wobei zu bemerken ist das alle gesungenen Stücke sehr gut klingen. Egal ob von den Hauptdarstellern oder in den Nebenrollen, jedes Lied klingt perfekt und wurde von den jeweiligen Schauspielern dem Abspann nach auch selbst gesungen.

Solltet ihr also mal auf der Suche nach einem Film sein der sich aus dem Einerlei der Filmindustrie hervor hebt schaut euch den Film schnell an.  Lange werdet ihr ihn nicht mehr in den Kinos finden.

Mir hat der Film sehr gut gefallen, auf seine Art zwar ziemlich abgefahren, aber meiner Meinung nach trotzdem sehenswert.

Übrigens FSK 16, vermutlich aufgrund der blutigen Aufnahmen. Aber viele minderjährige Leser werden hier sicherlich eh nicht umher wandern.  😉 

Was will uns der Dichter damit sagen?

Heute flatterte mir von Lyrikmail ein Gedicht Text in Haus das der doch etwas „anders“ zu sein scheint.

Da so etwas hier aber sicherlich gern gelesen wird und die Suchmaschinen endlich wieder einmal etwas zu tun bekommen möchten habe ich hier den Text für euch:

August von Platen (1796-1835)

Bilder Neapels

1827.

Fremdling, komm in das große Neapel, und sieh’s, und stirb!

Schlürfe Liebe, genieß des beweglichen Augenblicks Reichsten Traum, des Gemütes vereitelten Wunsch vergiß, Und was Quälendes sonst in das Leben ein Dämon wob:

Ja, hier lerne genießen, und dann, o Beglückter, stirb! –

Im Halbzirkel umher, an dem lachenden Golf entlang, Unabsehlich benetzt von dem laulichen Wogenschwall, Liegt von Schiffen und hohen Gebäuden ein weiter Kreis; Wo sich zwischen die Felsengeklüfte des Bacchus Laub Drängt, und stolz sich erhebt in die Winde der Palmenschaft. –

Stattlich ziehn von den Hügeln herab sich die Wohnungen Nach dem Ufer, und flach, wie ein Garten, erscheint das Dach:

Dort nun magst du die See von der Höh und den Berg besehn, Der sein aschiges Haupt in den eigenen Dampf verbirgt, Dort auch Rosen und Reben erziehn und der Aloe Starken Wuchs, und genießen die Kühle des Morgenwinds. –

Fünf Kastelle beschirmen und bändigen keck die Stadt:

Dort Sankt Elmo, wie droht’s von dem grünenden Berg herab!

Jenes andere, rings von Gewässer umplätschert, einst War’s der Garten Lukulls, des entthronten Augustulus Schönes Inselasyl, in die Welle hinausgestreckt. –

Wo du gehst, es ergießen in Strömen die Menschen sich:

Willst zum Strande du folgen vielleicht und die Fischer sehn, Wie mit nerviger Kraft an das Ufer sie ziehn das Netz, Singend, fröhlichen Muts, in beglückender Dürftigkeit?

Und schon lauert der bettelnde Mönch an dem Ufersand, Heischt sein Teil von dem Fang, und die Milderen reichen’s ihm.

Ihre Weiber indes, in beständiger Plauderlust, Sitzen unter den Türen, die Spindel zur Hand, umher.

Sieh, da zeigt sich ein heiteres Paar, und es zieht im Nu Kastagnetten hervor und beginnt die bacchantische Tarantella, den üppigen Tanz, und es bildet sich Um die beiden ein Kreis von Beschauenden flugs umher; Mädchen kommen sogleich und erregen das Tamburin, Dem einfacheren Ohr der Zufriedenen ist’s Musik:

Zierlich wendet die Schöne sich nun, und der blühende Jüngling auch. Wie er springt! wie er leicht und behend sich dreht, Stampfend, Feuer im Blick! Und er wirft ihr die Rose zu.

Anmut aber verläßt den Begehrenden nie, sie zähmt Sein wollüstiges Auge mit reizender Allgewalt:

Wohl dem Volke, dem Glücklichen, dem die Natur verliehn Angeborenes Maß, dem entfesselten Norden fremd! –

Durchs Gewühle mit Müh, ein Ermattender, drängst du dich Andre Gassen hindurch; der Verkäufer und Käufer Lärm Ringsum. Horch, wie sie preisen die Ware mit lautem Ruf!

Käuflich Alles, die Sache, der Mensch, und die Seele selbst.

Aus Karossen und sonstigem Pferdegespann, wie schrein Wagenlenker um dich, und der dürftige Knabe, der Auf die Kutsche sogleich, dir ein Diener zu sein, sich stellt.

Sieh, hier zügelt das Kabriolett ein beleibter Mönch, Und sein Eselchen geißelt ein anderer wohlgemut.

Kuppler lispeln indes, und es winselt ein Bettler dir Manches Ave, verschämt das Gesicht mit dem Tuch bedeckt.

Dort steht müßiges Volk um den hölzernen Pulcinell, Der vom Marionettengebälke possierlich glotzt; Hier Wahrsager mit ihrer gesprenkelten Schlangenbrut. –

Alles tummelt im Freien sich hier: der geschäftige Garkoch siedet, er fürchtet den seltenen Regen nicht; Ihn umgibt ein Matrosengeschwader, die heiße Kost Schlingend gierigen Muts. An die Ecke der Straße dort Setzt ihr Tischchen mit Kupfermoneten die Wechslerin, Hier den Stuhl der gewandte Barbier, und er schabt, nachdem Erst entgegen dem sonnigen Strahl er ein Tuch gespannt.

Dort im Schatten die Tische des fertigen Schreibervolks, Stets bereit zu Bericht und Suppliken und Liebesbrief:

Ob ein Knabe diktiere der fernen Ersehnten sein Seufzen, oder ein leidendes Weib den verwiesenen Gatten tröste, verbannt nach entlegener Insel, ihn, Der sein freies Gemüt in dem untersten Kerker quält Hoffnungslos, und den Lohn, der erhabenen Tugend Lohn

Erntet.- Aber entferne die schattende Wolke, Schmerz! –

Auch zum Molo bewegt sich die Menge, wo hingestreckt Sonnt die nackenden Glieder der bräunliche Lazzaron.

Capri siehst du von fern in dem ruhigen Wellenspiel; Schiffe kommen und gehn, es erklettern den höchsten Mast Flugs Matrosen, es ladet die Barke dich ein zur Fahrt.

Den Erzähler indessen umwimmelt es, Jung und Alt, Stehend, sitzend, zur Erde gelagert und übers Knie Beide Hände gefaltet, in horchender Wißbegier:

Roland singt er, er singt das gefabelte Schwert Rinalds; Oft durch Glossen erklärt er die schwierigen Stanzen, oft Unterbrechen die Hörer mit mutigem Ruf den Mann.

Aufersteh o Homer! Wenn im Norden vielleicht man dich Kalt wegwiese von Türe zu Tür, oh so fändst du hier Ein halbgriechisches Volk und ein griechisches Firmament! –

Mancher Dichter vielleicht, in der Öde des Nords erzeugt, Schleicht hier unter dem Himmel des Glücks, und dem Heimatland Stimmt er süßen Gesang und gediegenen Redeton, Den es heute vermag zu genießen und morgen noch, Der zunimmt an Geschmack mit den Jahren, wie deutscher Wein:

Freiheit singt er und männliche Würde der feigen Zeit, Schmach dem Heuchler und Fluch dem Bedrücker und Jedem, der Knechtschaft prediget, welche des Menschengeschlechts Verderb.

Ach, nicht wähnt er den Neid zu besiegen und weilt entfernt, Taub den Feinden und hoffend, es werde die spätre Welt Spreu von Weizen zu scheiden verstehn. – Wie erhaben sinkt Schon die Sonne! Du ruhst in der Barke, wie süß gewiegt!

Weit im Zirkel umher, an dem busigen Rand des Golfs, Zünden Lichter und Flämmchen sich an in Unzähligkeit, Und mit Fackeln befahren die Fischer das goldne Meer.

O balsamische Nächte Neapels! Erläßlich scheint’s, Wenn auf kurze Minuten das schwelgende Herz um euch Selbst Sankt Peter vergißt und das göttliche Pantheon, Monte Mario selbst, und o Villa Pamfili, dich, Deiner Brunnen und Lorbeerumschattungen kühlsten Sitz! –

Doch der Morgen erscheint, und der Gipfel des Tags nach ihm:

Traust du schon dem Gelispel der Welle dich an? Wohin?

Führt ein Wind die Orangengerüche Sorrents heran?

Ja, schon schimmert von fern an dem Strande, mit Tassos Haus, Jene felsige Stadt, die berauschende, voll von Duft.

Was sagt ihr dazu? Was hat der Dichter sich dabei nun wohl gedacht?

Nur ein paar Zeichen in WordPress..

und schon stimmt nichts mehr.

Zur Erklärung: Sein einigen Wochen hatte mein Blog ein Problem in den Kommentaren, seltsamerweise wurde immer nach Eintrag des ersten kommentares bei diesem ein ewig langes Leerfeld angefügt. Eigenartigerweise war dieser Freiraum im Quellcode aber nicht zu sehen. Da ich mich inzwischen in der HTML-Welt auch nicht mehr ganz so gut auskenne habe ich mich halt damit angefunden. Bis ich am Wochenende eine Mail bekam das es eigentlich nur an 2 oder 3 Dingen liegen könnte.

Zuerst habe ich gedacht das es an meinen Plugins liegt und die Sidebar-Datei durchsucht. Natürlich erfolglos. Danach kam dann meine Kommentar-Datei drann und tatsächlich war dort ein Eingabe drin, die wohl alles durcheinander gebracht hat. Dieses war der Text 
br clear=’all‘.

Schön das es nun wieder richtig aussieht. Danke, Christian

Bei den Kelten und ihren Pflanzen….

wäre ich, wenn man es genau nimmt….

You Are A Pine Tree
You love agreeable company, peace, and harmony.
Compassionate and friendly, you love to help others.
A natural poet, you have a very active imagination.
You are very soft on the inside – needing affection and reassurance.
You can fall in love deeply, but you will leave if you feel betrayed.

Heute war ich beim Aderlass..

oder wie man das inzwischen nennt: Blutspende.

Das ganze versuche ich regelmäßig, mindestens 3 mal im Jahr. Und weil es so schön ist und irgendwie familiärer als in der Uniklinik (wo es allerdings 26 Euro dafür gibt) mache ich das ganze beim roten Kreuz.

Für alle die noch nie bei solch einer freiwilligen Blutspende waren eine kleine Erklärung über den Ablauf dort:

Zuerst meldet man sich an (Station 1) und bekommt einen kleinen Fragebogen den man kurz beantwortet (Station 2). Danach wird der Hämoglobinwert im Blut mit einem kleinen Stich ins Ohr festgestellt (Station 3). Danach zum Arzt (Station4) der einem, während er Puls und Blutdruck misst noch ein paar Fragen zum eben ausgefüllten Bogen stellt.

Dann geht es, so der Arzt nichts dagegen hat, endlich auf die Liege (Station 5) und man bekommt meist recht sanft die Nadel in den Arm. Verweilt dort ein paar Minütchen bis sich der Beutel mit gut einem halben Liter Blut gefüllt hat und darf dann, nachdem die Nadel wieder aus dem Arm entfernt wurde, nochmal 10 Minuten auf ein Ruhebett (Station 6).

Als nächste wieder in ein Eckchen wo man ganz für sich bestimmen kann ob das Blut das man grade gespendet hat auch für andere Menschen verwendet werden darf (Station 7).

Als vorletztes holt man sich seinen mit einem neuen Stempel versehenen Spenderausweis wieder ab (Station 8).

Zum krönenden Abschluss muss man sich nach dem Aderlass natürlich wieder stärker und bekommt einen Imbiss (Station 9) mit frischen Brötchenhälften, Salat, diversen Getränken, Joghurt und was ganz besonders schön nach der Spende ist das was man sozusagen zum mitnehmen bekommt: *klick*

Mag jemand von euch das nächste mal mitkommen? Termine für NRW gibt es übrigens hier. Und weil es wieder Sommer wird(ist und das Blut da naturgemäß immer knapp wird habe ich direkt noch einen „Button“ in die Seitenleiste eingebaut. Einfach eure Postleitzahl eingeben und schon seht ihr wo ihr zum Aderlass dürft 😉

Bluis Welt läuft unter Wordpress 4.9.8
Anpassung und Design: Gabis Wordpress-Templates